Mit Hund in den Urlaub: So klappt die Reise stressfrei

Sommer, Sonne, Fernweh – und kein Gedanke daran, den geliebten Vierbeiner zuhause zu lassen. Immer mehr Hundebesitzer reisen gemeinsam mit ihren Hunden ins Ausland, sei es an die kroatische Adria, in die Toskana oder an die spanische Küste. Doch ein Urlaub mit Hund will gut geplant sein. Neben hundefreundlichen Unterkünften, Einreisevorschriften und dem Schutz vor tropischen Krankheiten stellt sich auch die Frage: Wie ernähre ich meinen Hund unterwegs artgerecht und ohne Kompromisse? Nordic Barf hat die wichtigsten Antworten für euch zusammengestellt.
Einreise mit Hund: Was ihr wissen müsst
Die gute Nachricht für Reisen innerhalb Europas: Die bürokratischen Hürden sind überschaubar. Für die meisten EU-Länder sowie einige angrenzende Staaten benötigt ihr lediglich zwei Dinge:
- EU-Heimtierausweis: Dieser offizielle Ausweis wird vom Tierarzt ausgestellt und enthält alle relevanten Impfnachweise sowie den Mikrochip-Code eures Hundes.
- Gültige Tollwutimpfung: Sie ist Pflichtvoraussetzung für die Einreise in nahezu alle europäischen Länder. Achtet darauf, dass die Impfung zum Zeitpunkt der Abreise noch gültig ist – manche Länder fordern eine Mindestgültigkeitsdauer.
Reist ihr in Länder außerhalb der EU oder in Länder mit besonderen Vorschriften (z. B. Großbritannien, Norwegen oder die Türkei), können zusätzliche Anforderungen wie Wurmbehandlungen, Bluttests oder Wartezeiten gelten. Informiert euch daher frühzeitig beim zuständigen Tierarzt und bei der Botschaft des Ziellandes.
Gefährliche Mittelmeerkrankheiten: Schutz ist Pflicht
Wer mit seinem Hund in den Süden reist, steht vor einer ernsthaften gesundheitlichen Herausforderung: den sogenannten Mittelmeerkrankheiten. Diese werden durch Sandmücken, Zecken und Stechmücken übertragen und können für Hunde lebensbedrohlich sein. Zu den wichtigsten gehören:
- Leishmaniose: Übertragen durch Sandmücken, kann diese parasitäre Erkrankung innere Organe befallen und ist ohne Behandlung tödlich. Sandmücken sind streng nachtaktiv und fliegen bevorzugt in Bodennähe – maximal zwei Meter Höhe.
- Babesiose (Hundemalaria): Wird durch bestimmte Zeckenarten übertragen und greift die roten Blutkörperchen an.
- Ehrlichiose: Ebenfalls eine durch Zecken übertragene Erkrankung, die das Immunsystem schwächt.
- Dirofilariose (Herzwurmerkrankung): Durch Stechmücken übertragen, können sich Herzwürmer in den Blutgefäßen und im Herzen ansiedeln – mit fatalen Folgen.
Sprecht vor jeder Mittelmeerreise mit eurem Tierarzt über einen geeigneten Schutz. Mögliche Maßnahmen umfassen spezielle Spot-On-Präparate, Halsbänder mit Repellent-Wirkung sowie präventive Medikamente gegen Herzwürmer. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Hund nach Einbruch der Dunkelheit drinnen zu halten und möglichst in höheren Stockwerken unterzubringen, da Sandmücken bodennah fliegen.
Hundefreundliche Reiseziele in Europa
Grundsätzlich ist Europa für Hundebesitzer gut erschlossen. Beliebte Reiseziele wie Kroatien, Italien, Frankreich oder Portugal empfangen Vierbeiner in der Regel herzlich. Dennoch variieren die lokalen Regeln je nach Land und Region:
- In vielen Ländern gilt an Stränden und in Nationalparks Leinenpflicht.
- Für bestimmte Rassen (sogenannte „Kampfhunde
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