Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund: Richtig ernähren mit Barf

Eine Diagnose wie Pankreatitis klingt im ersten Moment beängstigend – und die Sorge um den eigenen Hund ist absolut verständlich. Doch Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund ist eine der häufigsten Erkrankungen, und mit der richtigen Ernährungsstrategie lässt sie sich gut in den Griff bekommen. In diesem Artikel erfährst du, was hinter der Erkrankung steckt, warum die Ernährung so entscheidend ist und wie gefriergetrocknetes Barf von Nordic Barf dabei eine wertvolle Rolle spielen kann.
Was ist Pankreatitis beim Hund?
Die Bauchspeicheldrüse – auch Pankreas genannt – ist ein kleines, aber äußerst wichtiges Organ. Sie produziert Verdauungsenzyme, die dabei helfen, Fette, Proteine und Kohlenhydrate aufzuspalten. Außerdem reguliert sie den Blutzucker durch die Produktion von Insulin.
Bei einer Pankreatitis entzündet sich dieses Organ. Das kann akut auftreten – also plötzlich und heftig – oder chronisch verlaufen, also immer wiederkehren. Die häufigsten Auslöser sind:
- Fettreiche Ernährung – ein besonders häufiger Auslöser
- Übergewicht beim Hund
- Bestimmte Medikamente
- Genetische Veranlagung (z. B. bei Zwergschnauzer, Cocker Spaniel, Yorkshire Terrier)
- Verdorbenes oder ungewohntes Futter
Typische Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, gekrümmte Körperhaltung und Bauchschmerzen. Bei Verdacht solltest du immer zuerst einen Tierarzt aufsuchen. Die gute Nachricht: Die meisten Hunde erholen sich vollständig – vorausgesetzt, die Ernährung wird konsequent angepasst.
Warum spielt die Ernährung eine so zentrale Rolle?
Die Bauchspeicheldrüse ist direkt in die Verdauung eingebunden. Je mehr sie arbeiten muss – vor allem beim Abbau von Fetten – desto stärker wird sie beansprucht. Bei einer entzündeten Bauchspeicheldrüse bedeutet das: Jede fettreiche Mahlzeit kann die Situation deutlich verschlimmern.
Umgekehrt bedeutet das aber auch: Mit der richtigen Ernährung kannst du aktiv dazu beitragen, dass sich dein Hund erholt und die Erkrankung nicht erneut aufflammt. Dabei geht es nicht nur um den Fettgehalt, sondern auch um die Qualität der Zutaten, die Verträglichkeit und die Verdaulichkeit.
Gefriergetrocknetes Barf bei Pankreatitis – warum es eine gute Wahl sein kann
Gefriergetrocknetes Barf hat gegenüber vielen herkömmlichen Hundefuttern einen entscheidenden Vorteil: Es besteht aus echten, naturbelassenen Zutaten ohne Zusatzstoffe, Füllstoffe oder versteckte Fette. Bei Nordic Barf weißt du immer genau, was drin ist – denn jedes Produkt besteht aus 100 % der angegebenen Zutat, ohne Schnickschnack.
Das ist bei Pankreatitis besonders wichtig, denn viele kommerzielle Trockenfutter oder Nassnahrungen enthalten verarbeitete Fette, Konservierungsmittel oder Zutaten, die die empfindliche Bauchspeicheldrüse zusätzlich belasten können.
Wichtig: Sprich die Ernährungsumstellung auf Barf bei Pankreatitis immer mit deinem Tierarzt ab. In manchen Fällen kann eine spezielle Diätnahrung notwendig sein, insbesondere in der akuten Phase der Erkrankung.
Welche Nordic Barf Produkte sind bei Pankreatitis geeignet?
Das wichtigste Kriterium bei Pankreatitis ist ein niedriger Fettgehalt. Mageres Fleisch und fettarme Proteinquellen stehen im Vordergrund. Hier ein Überblick über besonders geeignete Produkte aus dem Nordic Barf Sortiment:
Magere Fleischsorten
- Hühnerfleisch (100% Hühnerfleisch): Eine der magersten und am besten verträglichen Proteinquellen. Leicht verdaulich und ideal für empfindliche Bäuche.
- Kaninchenfleisch (100% Kaninchenfleisch): Sehr fettarmes, hochwertiges Fleisch – besonders empfehlenswert bei Verdauungsproblemen und auch für Hunde mit Allergien geeignet.
- Pferdefleisch (100% Pferdefleisch): Mager, proteinreich und gut verträglich. Eine ausgezeichnete Alternative zu fetterem Rindfleisch.
- Ziegenfleisch (100% Ziegenfleisch): Ebenfalls mageres Fleisch mit einem angenehmen Aminosäureprofil.
- Straußenfleisch (100% Straußenfleisch): Außergewöhnlich fettarm bei gleichzeitig hohem Proteingehalt – ideal für Hunde, die besonders fettarme Kost benötigen.
- Wildfleisch (100% Wildfleisch, Hirsch/Reh): Sehr mageres, naturbelassenes Fleisch aus Wildtierhaltung.
- Lammfleisch (100% Lammfleisch): Kann in Maßen eingesetzt werden – achte auf moderate Portionsgrößen, da Lamm etwas fettreicher sein kann als andere Sorten.
Magere Innereien in kleinen Mengen
Innereien sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Barf-Ernährung, sollten bei Pankreatitis aber mit Bedacht eingesetzt werden. Magere Varianten sind bevorzugt:
- Hühnermägen (100% Hühnermägen): Fettarm und reich an Protein sowie Taurin.
- Hühnerherzen (100% Hühnerherzen): In kleinen Mengen gut geeignet.
- Kaninchenleber (100% Kaninchenleber): Sehr nährstoffreich – nur in kleinen Mengen füttern, da Leber generell fettreicher ist.
- Rindernieren (100% Rindernieren): Mäßig fetthaltig, aber reich an wichtigen Nährstoffen. Sparsam einsetzen.
Fisch als wertvolle Ergänzung
Fisch liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken können. Bei Pankreatitis eignen sich vor allem:
- Lachsfilet (100% Lachsfilet): Reich an Omega-3 – in moderaten Mengen gut geeignet, da Lachs einen gewissen Fettgehalt hat.
- Sprotten (100% Sprotten): Kleiner, aber feiner Omega-3-Lieferant – in kleinen Mengen als Ergänzung ideal.
- Nordseekrabben und Grönlandgarnelen: Fettarme, proteinreiche Meeresfrüchte, die die Ernährung abwechslungsreich gestalten.
Was solltest du bei Pankreatitis meiden?
Genauso wichtig wie die richtigen Zutaten ist das Wissen darüber, was du deinem Hund nicht geben solltest:
- Fettreiche Fleischsorten in großen Mengen – z. B. Schweinefilet nur sehr sparsam, fettreiche Rinderteile meiden
- Große Mengen Leber oder fetthaltiger Innereien
- Fettige Snacks oder Käse – auch der Kau Käse von Nordic Barf sollte in der akuten Phase gemieden werden
- Abrupte Futterumstellungen – immer langsam und schrittweise umstellen
- Knochen und knorpelreiche Produkte in der Akutphase, da sie schwer verdaulich sein können
Praktische Tipps zur Fütterung bei Pankreatitis
Kleine Mahlzeiten, häufiger füttern
Anstatt zwei große Mahlzeiten am Tag zu füttern, empfiehlt es sich, die Tagesmenge auf drei bis vier kleinere Portionen aufzuteilen. So wird die Bauchspeicheldrüse gleichmäßiger belastet und muss nicht auf einmal große Mengen an Verdauungsenzymen produzieren.
Gefriergetrocknet statt roh – besonders in der Anfangsphase
Gefriergetrocknetes Barf hat den Vorteil, dass es hygienisch sicher ist und sich leicht dosieren lässt. Die schonende Gefriertrocknung erhält die Nährstoffe, ohne dass Fette durch Erhitzen verändert werden. Gleichzeitig ist das Futter gut verträglich und einfach handhabbar – ideal für Hunde, die sich in der Erholungsphase befinden.
Ausreichend Wasser
Bei gefriergetrocknetem Barf ist es besonders wichtig, dass dein Hund ausreichend Wasser trinkt. Du kannst das Futter auch mit etwas warmem Wasser aufweichen – das fördert die Verdauung und macht die Mahlzeit bekömmlicher.
Langsame Einführung neuer Proteinquellen
Führe neue Fleischsorten immer schrittweise ein. Beginne mit einer einzigen Proteinquelle – idealerweise einer mageren wie Hühnerfleisch oder Kaninchenfleisch – und beobachte, wie dein Hund reagiert. Erst wenn er die neue Quelle gut verträgt, kannst du weitere Zutaten einführen.
Regelmäßige Tierarztkontrollen
Pankreatitis kann immer wieder aufflackern. Regelmäßige Blutuntersuchungen und tierärztliche Kontrollen sind daher unverzichtbar, um den Zustand der Bauchspeicheldrüse zu überwachen und die Ernährung bei Bedarf anzupassen.
Nordic Barf bei Pankreatitis – das Fazit
Gefriergetrocknetes Barf von Nordic Barf kann bei Pankreatitis eine sehr gute Ernährungsgrundlage sein – vorausgesetzt, du wählst die richtigen, fettarmen Produkte und passt die Fütterung an die Bedürfnisse deines Hundes an. Die klare Zutatenliste, die naturbelassene Qualität und die große Produktauswahl machen es leicht, eine geeignete, abwechslungsreiche und magenfreundliche Ernährung zusammenzustellen.
Denke immer daran: Die Ernährungsumstellung ersetzt keine tierärztliche Behandlung, sondern ergänzt sie. Sprich dich bei der Zusammenstellung des Futterplans unbedingt mit deinem Tierarzt ab – und dann steht einer glücklichen, schmerzfreien Zeit für deinen Vierbeiner nichts mehr im Weg.
Du bist unsicher, welche Produkte für deinen Hund am besten geeignet sind? Schreib uns gerne – wir helfen dir dabei, den richtigen Barf-Plan für deinen Liebling zusammenzustellen.
Im Artikel erwähnte Produkte
Die passenden Trockenbarf-Sorten zu diesem Beitrag.
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