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Wieviel Schlaf braucht ein Welpe? Alles, was du wissen musst

18. Juni 20267 Min. Lesezeit1.7k Aufrufe
Wieviel Schlaf braucht ein Welpe? Alles, was du wissen musst

Du hast gerade deinen neuen Welpen nach Hause gebracht und wunderst dich, warum dieses kleine Energiebündel gefühlt mehr Zeit schlafend als wach verbringt? Keine Sorge – das ist völlig normal und sogar absolut notwendig. Schlaf ist für Welpen nicht einfach Erholung, sondern der wichtigste Wachstumsmotor überhaupt. In diesem Artikel erklären wir dir, wie viel Schlaf dein Welpe wirklich braucht, was dabei in seinem kleinen Körper passiert – und wie du ihn durch die richtige Ernährung optimal in seiner Entwicklung unterstützt.

Warum schlafen Welpen so viel?

Wer einen Welpen beobachtet, stellt schnell fest: Auf einen kurzen, wilden Tobeanfall folgt oft eine lange, tiefe Schlafphase. Das ist kein Zufall. Im Schlaf laufen im Körper des Welpen entscheidende Prozesse ab:

  • Gehirnentwicklung: Das Nervensystem des Welpen ist bei der Geburt noch längst nicht ausgereift. Im Tiefschlaf werden neue neuronale Verbindungen geknüpft und Erlebnisse des Tages verarbeitet.
  • Wachstumshormone: Der größte Teil der Wachstumshormone wird während des Schlafs ausgeschüttet. Muskeln, Knochen und Organe entwickeln sich in den Ruhephasen am stärksten.
  • Immunsystem: Das Immunsystem eines Welpen befindet sich noch im Aufbau. Ausreichend Schlaf stärkt die Abwehrkräfte und schützt den jungen Hund vor Krankheiten.
  • Energieregeneration: Welpen verbrennen beim Spielen und Erkunden enorm viel Energie. Schlaf ist die wichtigste Form der Erholung und Regeneration.

Kurz gesagt: Während dein Welpe schläft, wächst er – buchstäblich.

Wie viele Stunden Schlaf braucht ein Welpe pro Tag?

Die meisten Welpen schlafen in den ersten Lebensmonaten zwischen 18 und 20 Stunden pro Tag. Das klingt viel, ist aber absolut normal und notwendig. Mit zunehmendem Alter nimmt der Schlafbedarf schrittweise ab:

  • 0–3 Monate: 18–20 Stunden täglich, verteilt auf viele kurze Schlaf- und Wachphasen
  • 3–6 Monate: 16–18 Stunden, erste längere Wachphasen entstehen
  • 6–12 Monate: 14–16 Stunden, der Tagesrhythmus stabilisiert sich
  • Ab 1 Jahr: 12–14 Stunden, je nach Rasse und Aktivitätslevel

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Stunden nicht am Stück geschlafen werden. Welpen dösen tagsüber häufig, schlafen nach dem Spielen, nach dem Fressen und nach aufregenden Erlebnissen ein. Respektiere diese Ruhephasen unbedingt – sie sind kein Zeichen von Faulheit, sondern von gesunder Entwicklung.

Wann schläft der Welpe nachts durch?

Eine der häufigsten Fragen neuer Hundebesitzer ist: Wann kann ich endlich wieder durchschlafen? Die ehrliche Antwort: Mit etwas Geduld und Training in der Regel ab dem Alter von 3 bis 4 Monaten. Bis dahin braucht dein Welpe möglicherweise noch nächtliche Auslassrunden, da seine Blase noch nicht lange genug halten kann.

Damit die Nächte für euch beide angenehmer werden, helfen folgende Maßnahmen:

  • Feste Schlafenszeiten einhalten: Welpen lieben Routine. Ein gleichbleibender Tagesablauf – inklusive fester Schlafzeiten – gibt dem Welpen Sicherheit und hilft ihm, sich anzupassen.
  • Letzter Ausgang kurz vor dem Schlafen: Ein letztes Gassi-Gehen unmittelbar vor dem Zubettgehen reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass dein Welpe nachts unruhig wird.
  • Letzte Mahlzeit rechtzeitig geben: Füttere deinen Welpen nicht zu spät, aber auch nicht zu früh vor der Nacht. Wer satt und zufrieden schläft, schläft tiefer und länger.
  • Selbstberuhigung lernen lassen: Es ist verständlich, wenn du auf das Winseln deines Welpen reagieren möchtest. Wie bei Babys empfehlen viele Experten jedoch, dem Welpen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu beruhigen – solange er nicht in echter Not ist.

Der richtige Schlafplatz für deinen Welpen

Ein geeigneter Schlafplatz ist entscheidend für erholsamen Schlaf. Dein Welpe sollte einen festen, ruhigen Ort haben, der ausschließlich ihm gehört. Achte dabei auf folgende Punkte:

  • Ruhige Lage: Nicht mitten im Durchgangsbereich, aber auch nicht komplett isoliert – dein Welpe möchte Teil der Familie sein.
  • Angenehme Temperatur: Weder zu kalt noch direkt neben dem Heizkörper. Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie erwachsene Hunde.
  • Vertraute Düfte: Eine Decke mit deinem Geruch oder dem Geruch der Wurfgeschwister kann die Einschlafphase erheblich erleichtern.
  • Hundebett oder Crate: Manche Welpen schlafen lieber in einem offenen Hundebett, andere fühlen sich in einer Transportbox wie in einem gemütlichen Bau. Probiere aus, was dein Welpe bevorzugt – und lasse die Crate-Tür offen, sobald der Welpe daran gewöhnt ist.

Mein Welpe atmet schnell im Schlaf – ist das normal?

Ja, in den meisten Fällen ist schnelles Atmen im Schlaf bei Welpen völlig normal. Da Welpen sich im Wachstum befinden, benötigen ihre Zellen mehr Sauerstoff – das schlägt sich auch in einer höheren Atemfrequenz nieder. Außerdem ist schnelles Atmen eine Möglichkeit, die Körpertemperatur zu regulieren.

Wenn du sichergehen möchtest: Warte, bis dein Welpe fest schläft, und zähle 60 Sekunden lang die Atemzüge (sichtbares Heben und Senken des Brustkorbs). Welpen atmen typischerweise 15 bis 40 Mal pro Minute. Bei anhaltenden Sorgen empfehlen wir immer den Gang zum Tierarzt.

Zucken und Zittern im Schlaf – Warum macht mein Welpe das?

Wer seinen schlafenden Welpen beobachtet, sieht manchmal kleine Zuckungen, Laufbewegungen mit den Pfoten oder Geräusche wie leises Winseln oder Bellen. Das sieht auf den ersten Blick besorgniserregend aus – ist aber in aller Regel ein Zeichen dafür, dass dein Welpe gerade träumt.

Wie Menschen durchlaufen auch Hunde verschiedene Schlafphasen, darunter den sogenannten REM-Schlaf (Rapid Eye Movement). In dieser Tiefschlafphase werden Erlebnisse verarbeitet, Gelerntes gefestigt und – vermutlich – lebhafte Träume erlebt. Die kleinen Zuckungen sind also ein Zeichen für aktive Gehirnarbeit, nicht für ein Problem.

Wichtig: Wenn die Zuckungen sehr heftig sind, von anderen Symptomen wie Husten, Schlappheit oder Nasenausfluss begleitet werden oder dein Welpe sich nach dem Aufwachen nicht sofort normalisiert, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Schlaf und Ernährung – Ein unterschätzter Zusammenhang

Was viele Hundebesitzer nicht wissen: Die Qualität des Schlafs hängt eng mit der Ernährung zusammen. Ein Welpe, der optimal versorgt wird, schläft tiefer, regeneriert besser und wächst gesünder heran. Genau hier setzt die Philosophie von Nordic Barf an.

Gefriergetrocknetes Barf – kurz Trockenbarf – liefert deinem Welpen alle Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form. Durch das schonende Gefriertrockungsverfahren bleiben Vitamine, Mineralien, Enzyme und Aminosäuren vollständig erhalten – ohne Konservierungsstoffe, ohne Füllstoffe, ohne Kompromisse.

Für heranwachsende Welpen sind besonders folgende Nährstoffe entscheidend, die du mit hochwertigen Nordic Barf Produkten optimal abdecken kannst:

  • Hochwertiges Protein: Für den Muskelaufbau und die Gewebeentwicklung. Unser Hühnerfleisch, Lammfleisch oder Kaninchenfleisch liefert biologisch hochverfügbares Protein ohne Ballast.
  • Omega-3-Fettsäuren: Entscheidend für die Gehirnentwicklung und das Nervensystem. Unser Lachsfilet und unsere Sprotten sind natürliche Omega-3-Bomben.
  • Eisen und Zink: Für ein starkes Immunsystem und eine gesunde Blutbildung. Rinderleber und Rindermilz sind hier unschlagbar.
  • Kalzium und Phosphor: Für starke Knochen und Zähne. Hühnerfüße und Rinderknorpel liefern natürliche Mengen dieser Mineralstoffe.
  • Taurin und Coenzym Q10: Für ein gesundes Herz. Hühnerherzen und Rinderherz sind hervorragende natürliche Quellen.

Ein gut ernährter Welpe hat eine ausgeglichene Darmflora, stabile Blutzuckerspiegel und einen ruhigeren Schlaf – denn auch bei Hunden gilt: Wer sich gut fühlt, schläft gut.

Praktische Tipps für erholsame Schlafroutinen

Hier sind unsere bewährten Empfehlungen für einen gesunden Schlafrhythmus bei Welpen:

  • Kein Überreizen kurz vor dem Schlafen: Intensive Spieleinheiten direkt vor dem Schlafengehen können Welpen aufwühlen. Plane ruhige Aktivitäten – wie ein kurzes Schlendern oder sanftes Knabbern an einem Trockenbaff-Snack – als Übergang zur Nachtruhe ein.
  • Regelmäßige Fütterungszeiten: Füttere deinen Welpen zu festen Zeiten. Das stabilisiert nicht nur den Verdauungsrhythmus, sondern unterstützt auch einen gleichmäßigen Tagesablauf.
  • Keine Störungen während des Schlafs: Das Bett oder die Crate deines Welpen ist sein sicherer Rückzugsort. Kinder und Besucher sollten lernen, den schlafenden Hund in Ruhe zu lassen.
  • Beruhigende Umgebung schaffen: Gedämpftes Licht, leise Geräusche und eine vertraute Decke helfen dem Welpen beim Einschlafen. Manche Hundebesitzer nutzen auch spezielle beruhigende Musik oder Geräusche für Hunde.
  • Ausreichend Bewegung tagsüber: Ein Welpe, der tagsüber genug toben und erkunden durfte, schläft nachts tiefer und ruhiger. Aber Vorsicht: Zu viel Bewegung kann Welpen überreizen und zu Einschlafschwierigkeiten führen.

Fazit: Schlaf ist die beste Investition in die Gesundheit deines Welpen

Schlaf ist für Welpen genauso wichtig wie Bewegung, Sozialisation und – richtig – Ernährung. Die drei Säulen Schlaf, Bewegung und Ernährung bilden das Fundament für einen gesunden, ausgeglichenen Hund. Wer seinen Welpen von Anfang an mit natürlicher, gefriergetrockneter Rohkost von Nordic Barf versorgt, legt den Grundstein für ein langes, vitales Hundeleben.

Denn ein Welpe, der gut schläft, gut frisst und sich sicher fühlt, entwickelt sich zu einem selbstbewussten, gesunden Hund – und das ist letztendlich das Ziel, das wir alle für unsere Vierbeiner haben.

Du möchtest wissen, welche Nordic Barf Produkte für deinen Welpen am besten geeignet sind? Stöbere in unserem Sortiment und entdecke, wie einfach und natürlich artgerechte Ernährung sein kann.

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