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Gesundheit & Wohlbefinden

DCM beim Hund: Warum BARF nicht mit Herzproblemen zusammenhängt

2. Juni 20262 Min. Lesezeit11.4k Aufrufe
DCM beim Hund: Warum BARF nicht mit Herzproblemen zusammenhängt
Symbolbild: KI-generiert

Seit einigen Jahren kursiert eine Meldung, die unter Hundebesitzern für Verunsicherung sorgt: Getreidefreies Futter soll das Herzproblem DCM – die sogenannte Dilatative Cardiomyopathie – begünstigen. Wer seinen Hund mit BARF ernährt, fragt sich verständlicherweise, ob auch er betroffen sein könnte. Die kurze Antwort lautet: Nein. Aber schauen wir uns die Sachlage genauer an, denn die Hintergründe sind komplexer als viele Schlagzeilen vermuten lassen.

Was ist Dilatative Cardiomyopathie (DCM)?

DCM ist eine ernste Herzerkrankung, bei der der Herzmuskel sich vergrößert und zunehmend schwächer wird. Das Herz verliert seine Fähigkeit, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. Genetisch bedingt tritt DCM häufig bei bestimmten Hunderassen auf – darunter Dobermänner, Deutsche Doggen und Irische Wolfshunde. Diese Rassen tragen eine nachgewiesene genetische Prädisposition für diese Erkrankung.

Was die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA jedoch aufhorchen ließ: In einem Zeitraum von 2014 bis 2019 wurden rund 560 DCM-Fälle gemeldet, darunter ungewöhnlich viele Tiere aus Rassen, die eigentlich nicht zu den klassischen Risikogruppen zählen – besonders auffällig: Golden Retriever und Labrador Retriever.

Was hat die FDA tatsächlich untersucht?

Die FDA analysierte, womit die erkrankten Hunde gefüttert worden waren. Das Ergebnis: 452 der 560 gemeldeten Tiere wurden mit Trockenfutter ernährt, 24 bekamen einen Mix aus verschiedenen Futterarten und lediglich 9 Tiere wurden roh gefüttert. Bei der Analyse der Trockenfuttersorten fiel auf, dass 91 % davon als „getreidefrei

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