Standardversand ab 49 € gratis | Regional bei unseren Partnern hergestellt

Nordic Barf

Glossar

Fachbegriffe kurz erklärt. Von A bis Z.

Was steht auf der Packung, wie wird Futter getrocknet, was gehört in eine BARF-Ration? Hier erklären wir dir die Begriffe in wenigen Sätzen.

A

Alleinfuttermittel
Futtermittel, das wegen seiner Zusammensetzung allein für die tägliche Ration ausreicht. Ob ein Produkt ein Alleinfuttermittel ist, steht in seiner Deklaration.
Allergene
Stoffe, die bei manchen Hunden eine allergische Reaktion auslösen. Bei Futter sind das meist bestimmte Eiweiße. Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie sprich mit deiner Tierarztpraxis.
Aminosäuren
Bausteine von Eiweiß. Einige davon kann der Hund nicht selbst bilden. Diese essenziellen Aminosäuren muss er mit dem Futter aufnehmen.
Analytische Bestandteile
Teil der Deklaration mit den Gehalten an Nährstoffgruppen in Prozent, etwa Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und Feuchtigkeit. Du findest sie auf der Packung und auf unseren Produktseiten.

B

BARF
Abkürzung für „Bones And Raw Food“: Fütterung mit rohem Fleisch, Innereien und Knochen, oft ergänzt um Gemüse, Obst und Öl. Trockenbarf ist getrocknetes BARF.
Bioverfügbarkeit
Anteil eines Nährstoffs, den der Körper aufnehmen und verwerten kann. Er hängt unter anderem von der Zutat, ihrer Verarbeitung und der übrigen Ration ab.
Blättermagen
Dritter Abschnitt des Magens von Wiederkäuern wie dem Rind. Im BARF ist er wie der Pansen ein eigener Bestandteil der Ration.

C

Calcium-Phosphor-Verhältnis
Verhältnis von Calcium zu Phosphor in der Ration. Muskelfleisch enthält viel Phosphor und wenig Calcium. Bei der Planung einer BARF-Ration achtet man deshalb auf eine passende Calciumquelle.
Chargennummer
Nummer auf der Verpackung, über die sich eine Produktionscharge zurückverfolgen lässt. Gib sie bei Rückfragen zu einem Produkt mit an.

D

Deklaration
Angaben auf dem Etikett eines Futtermittels, etwa Futterart, Zusammensetzung, analytische Bestandteile und Fütterungsempfehlung. Daran erkennst du, wofür eine Sorte gedacht ist.

E

Einzelfuttermittel
Futtermittel aus einer einzelnen Zutat, zum Beispiel reines Muskelfleisch oder Pansen. Es ist ein Baustein im Futterplan und ersetzt keine vollständige Ration.
Eiweiß (Protein)
Nährstoff aus Aminosäuren. Im BARF liefern vor allem Fleisch, Innereien und Fisch das Eiweiß. Auf dem Etikett steht der Gehalt als Rohprotein.
Energiebedarf
Energiemenge, die ein Hund pro Tag braucht, meist in Kilokalorien angegeben. Sie hängt unter anderem von Gewicht, Lebensphase und Aktivität ab. Unser BARF-Rechner gibt dir eine erste Orientierung.
Ergänzungsfuttermittel
Futtermittel, das nur zusammen mit anderen Futtermitteln für die tägliche Ration ausreicht. Womit du es kombinierst, steht in der Fütterungsempfehlung.

F

FEDIAF
Europäischer Verband der Heimtierfutterindustrie. Seine Ernährungsrichtlinien beschreiben den Nährstoffbedarf von Hunden und Katzen in verschiedenen Lebensphasen.
Fleischanteil
Anteil von Fleisch an einer Rezeptur. Wie viel Fleisch eine Sorte enthält, steht in ihrer Zusammensetzung.
Frischfleisch-Äquivalent
Menge an frischem Rohprodukt, aus der eine Menge Trockenbarf entsteht. Das Verhältnis hängt von Sorte und Trocknungsverfahren ab. Steht es im Datenblatt einer Sorte, zeigen wir es auf ihrer Produktseite.

G

Gefriertrocknung
Trocknungsverfahren für gefrorene Lebensmittel und Futter: Im Vakuum geht das Eis direkt in Wasserdampf über. Ob eine Sorte gefriergetrocknet oder luftgetrocknet ist, steht auf ihrer Produktseite.
Getreidefrei
Futter ohne Getreide wie Weizen, Mais, Reis oder Hafer als Zutat. Ob eine Sorte getreidefrei ist, zeigt ihre Zusammensetzung.

I

Innereien
Essbare innere Organe von Schlachttieren, etwa Leber, Niere, Milz oder Lunge. Herz zählt im BARF meist zum Muskelfleisch. Welchen Anteil sie an einer BARF-Ration haben, legt dein Futterplan fest.

K

Konservierungsstoffe
Zusatzstoffe, die Futter länger haltbar machen. Ob ein Futter welche enthält, steht in der Deklaration bei den Zusatzstoffen.

L

Lufttrocknung
Trocknungsverfahren, bei dem bewegte Luft dem Futter nach und nach Wasser entzieht. Ob eine Sorte luftgetrocknet oder gefriergetrocknet ist, steht auf ihrer Produktseite.
Lyophilisation
Fachbegriff für Gefriertrocknung.

M

Mindesthaltbarkeitsdatum
Datum auf der Packung, bis zu dem das Futter bei richtiger Lagerung seine Eigenschaften behält. Für geöffnete Packungen gelten die Lagerhinweise auf dem Produkt.
Mineralstoffe
Anorganische Nährstoffe. Man unterscheidet Mengenelemente wie Calcium und Phosphor und Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Jod. Auf dem Etikett gibt die Rohasche einen Anhaltspunkt für ihren Gesamtgehalt.
Monoprotein
Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle, zum Beispiel nur Rind. Das erleichtert dir die gezielte Auswahl. Bei Allergien oder einer Ausschlussdiät stimme die Fütterung mit deiner Tierarztpraxis ab.

N

Nährstoffe
Bestandteile des Futters, die der Körper aufnimmt und verwertet, etwa Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe.

O

Omega-3-Fettsäuren
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie stecken zum Beispiel in fettem Seefisch wie Lachs und in Leinöl.

P

Pansen
Erster Abschnitt des Magens von Wiederkäuern wie Rind oder Schaf. Im BARF ist er ein eigener Bestandteil der Ration.
Proteinquelle
Tierart, von der das Eiweiß im Futter stammt, zum Beispiel Rind, Huhn, Lachs oder Wild. Welche Proteinquellen eine Sorte enthält, steht in ihrer Zusammensetzung.

R

Rehydrieren
Getrocknetem Futter vor dem Füttern wieder Wasser zuführen, zum Beispiel durch Einweichen. Wie viel Wasser und wie viel Zeit eine Sorte braucht, steht in ihren Zubereitungshinweisen.
Rinderschlundfleisch
Muskelfleisch aus der Speiseröhre des Rindes, auch Rinderschlund genannt. Im BARF zählt es zum Muskelfleisch.
Rohfütterung
Fütterung mit nicht erhitzten Zutaten wie rohem Fleisch, Innereien und Knochen. BARF ist eine Form der Rohfütterung.

S

Sortenrein
Anderes Wort für Monoprotein: Die tierischen Zutaten stammen von nur einer Tierart.
Sublimation
Übergang vom festen direkt in den gasförmigen Zustand, ohne dass der Stoff flüssig wird. Bei der Gefriertrocknung wird so aus Eis direkt Wasserdampf.

T

Trockenbarf
Getrocknetes BARF, je nach Sorte gefriergetrocknet oder luftgetrocknet. Es lässt sich ohne Tiefkühlung lagern. Wie du eine Sorte zubereitest, steht auf ihrer Packung.
Trockensubstanz
Was von einem Futter übrig bleibt, wenn man das Wasser herausrechnet. Um Futter mit unterschiedlichem Wassergehalt zu vergleichen, rechnet man die Nährstoffe auf die Trockensubstanz um.

U

Umstellungsphase
Zeit, in der du schrittweise von einem Futter auf ein anderes wechselst. Beginne mit einer kleinen Menge und beobachte, wie dein Hund das neue Futter annimmt.

V

Vakuum
Sehr niedriger Luftdruck in einem luftdicht verschlossenen Raum. Bei der Gefriertrocknung sorgt das Vakuum dafür, dass Eis direkt zu Wasserdampf wird.
Vitamine
Organische Nährstoffe, die der Körper in kleinen Mengen braucht. Man unterscheidet fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K und wasserlösliche wie Vitamin C und die B-Vitamine.

W

Wassergehalt
Anteil von Wasser im Futter. Steht er auf dem Etikett, heißt er dort Feuchtigkeit. Getrocknetes Futter enthält wenig Wasser und wiegt deshalb weniger als die frische Menge, aus der es entsteht.
Welpenfutter
Futter, das auf den Bedarf von Welpen im Wachstum abgestimmt ist. Ob eine Sorte für Welpen geeignet ist, steht in ihrer Fütterungsempfehlung. Bei Fragen zur Fütterung im Wachstum hilft dir deine Tierarztpraxis.

Z

Zink
Spurenelement, das der Hund mit dem Futter aufnehmen muss. Es kommt unter anderem in Fleisch und Innereien vor.

Noch etwas offen?

Das Glossar erklärt Begriffe allgemein. Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen sprich mit deiner Tierarztpraxis. Wie du Trockenbarf auswählst und zubereitest, zeigt dir unser Ratgeber.