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Gesundheit & Wohlbefinden

Futtermittelallergie beim Hund: Ursachen, Symptome & Ausschlussdiät

29. Mai 20261 Min. Lesezeit11.6k Aufrufe
Futtermittelallergie beim Hund: Ursachen, Symptome & Ausschlussdiät
Symbolbild: KI-generiert

Juckreiz ohne Ende, wiederkehrende Ohrenentzündungen, Durchfall oder struppiges Fell – diese Symptome kennen leider viele Hundebesitzer nur zu gut. Oft steckt dahinter keine mysteriöse Krankheit, sondern etwas ganz Alltägliches: das Futter. Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten sind bei Hunden auf dem Vormarsch. Doch was genau steckt dahinter, woran erkennt man sie – und wie kann man dem eigenen Hund am besten helfen? Wir von Nordic Barf erklären es dir.

Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit – was ist der Unterschied?

Beide Begriffe werden im Alltag häufig synonym verwendet, bezeichnen aber unterschiedliche Vorgänge im Körper. Bei einer echten Futtermittelallergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Futterproteine mit einer überschießenden Immunantwort. Der Körper bildet Antikörper gegen eigentlich harmlose Nahrungsbestandteile. Diese Reaktion kann sich an der Haut, im Magen-Darm-Trakt oder an den Schleimhäuten zeigen.

Eine Futtermittelunverträglichkeit hingegen läuft ohne direkte Immunreaktion ab. Hier sind andere Mechanismen verantwortlich: ein Enzymmangel (z. B. Laktasemangel bei Laktoseintoleranz), eine geschädigte Darmschleimhaut oder eine bakterielle Fehlbesiedlung des Darms. Typische Auslöser sind schlecht verdauliche Proteine, wie sie häufig in Fertigfutter vorkommen, oder bestimmte Pflanzenstoffe wie Lektine aus Getreide, die die Darmschleimhaut angreifen können.

Im Alltag spricht man meist einfach von einer „Futtermittelallergie

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