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Ohrenentzündung beim Hund: Ursachen, Symptome & Ernährung als Schutz

10. Mai 20267 Min. Lesezeit5.0k Aufrufe
Ohrenentzündung beim Hund: Ursachen, Symptome & Ernährung als Schutz

Eine Ohrenentzündung beim Hund ist schmerzhaft, hartnäckig und leider weit verbreitet. Besonders Hunde mit langen Hängeohren – dem sogenannten Behang – sind häufig betroffen. Doch auch Hunde mit aufgestellten Ohren können an einer Otitis erkranken. Was viele Hundehalter nicht wissen: Die Ursache liegt oft tiefer als nur im Ohr selbst. Ernährung, Darmgesundheit und Immunsystem spielen eine entscheidende Rolle dabei, ob dein Hund anfällig für Ohrenentzündungen ist oder nicht.

In diesem Artikel erklären wir dir, wie du eine Ohrenentzündung frühzeitig erkennst, was die häufigsten Auslöser sind und wie du mit der richtigen Ernährung – insbesondere mit hochwertigem gefriergetrocknetem Barf – aktiv zur Vorbeugung beitragen kannst.

Was ist eine Ohrenentzündung beim Hund?

Medizinisch spricht man von einer Otitis. Je nach betroffenem Bereich unterscheidet man zwischen:

  • Otitis externa: Entzündung des äußeren Gehörgangs – die häufigste Form
  • Otitis media: Entzündung des Mittelohrs
  • Otitis interna: Entzündung des Innenohrs – die schwerwiegendste Form

Die Otitis externa beginnt oft harmlos, kann sich aber – wenn sie unbehandelt bleibt – tief in den Gehörgang ausbreiten und zu einer Mittel- oder Innenohrenentzündung werden. Deshalb gilt: Je früher du handelst, desto besser für deinen Hund.

Typische Symptome: So erkennst du eine Ohrenentzündung

Hunde können uns nicht sagen, wenn ihnen etwas wehtut. Umso wichtiger ist es, die Warnsignale zu kennen und regelmäßig auf Veränderungen zu achten. Folgende Symptome deuten auf eine Ohrenentzündung hin:

  • Häufiges Kratzen am Ohr oder Reiben am Boden
  • Vermehrtes Kopfschütteln
  • Dauerhaftes schiefes Halten des Kopfes
  • Unangenehmer Geruch aus dem Ohr
  • Bräunliches, dunkles oder eitriges Sekret in der Ohrmuschel
  • Rötung oder Schwellung der Ohrmuschel
  • Empfindlichkeit oder Schmerzreaktionen beim Berühren des Ohres
  • Hörverlust oder veränderte Reaktionen auf Geräusche

Zeigt dein Hund eines oder mehrere dieser Zeichen, solltest du zeitnah einen Tierarzt aufsuchen. Eine professionelle Diagnose ist entscheidend, da verschiedene Erreger – Bakterien, Pilze oder Milben – unterschiedliche Behandlungen erfordern.

Häufige Ursachen einer Ohrenentzündung beim Hund

Um effektiv vorzubeugen, lohnt es sich, die Ursachen zu verstehen. Sie sind vielfältig und oft miteinander verknüpft:

1. Anatomische Besonderheiten

Hunde mit langen, hängenden Ohren wie Basset Hound, Cocker Spaniel, Beagle oder Labrador sind besonders gefährdet. Der Gehörgang wird durch den Behang schlecht belüftet, was ein feuchtes, warmes Milieu schafft – ideale Bedingungen für Bakterien und Pilze.

2. Feuchtigkeit im Gehörgang

Nach dem Baden, Schwimmen oder auch bei regelmäßigem Regen kann Wasser im Gehörgang verbleiben. Wird es nicht ausreichend getrocknet, begünstigt dies das Wachstum von Keimen.

3. Allergien und Unverträglichkeiten

Chronisch wiederkehrende Ohrenentzündungen sind häufig ein Zeichen einer Futtermittelunverträglichkeit oder Allergie. Der Körper reagiert auf ungeeignete Inhaltsstoffe in der Nahrung – und die Ohren sind oft die ersten sichtbaren Anzeichen dafür.

4. Ein geschwächtes Immunsystem

Ein Immunsystem, das nicht optimal funktioniert, kann Erreger schlechter abwehren. Stress, schlechte Ernährung und mangelnde Nährstoffversorgung schwächen die körpereigene Abwehr.

5. Übermäßige Ohrreinigung oder falsche Pflege

Zu häufiges oder falsches Reinigen der Ohren kann die natürliche Schutzschicht des Gehörgangs zerstören und Entzündungen erst auslösen.

6. Gestörte Darmflora

Hier liegt ein Zusammenhang, den viele Hundehalter überrascht: Die Gesundheit des Darms beeinflusst direkt die Gesundheit der Haut und der Schleimhäute – auch im Ohr. Können bestimmte Stoffwechselprodukte nicht vollständig verwertet werden, lagern sie sich als Sekrete ab und können so zur Entstehung von Ohrenentzündungen beitragen.

Der Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Ohrenentzündungen

Der Darm ist das Zentrum des Immunsystems – das gilt für Menschen ebenso wie für Hunde. Etwa 70 bis 80 Prozent aller Immunzellen befinden sich im Darm. Eine gesunde Darmflora ist daher die Grundlage für ein starkes Immunsystem und eine gute Abwehr gegen Entzündungen aller Art.

Wenn die Darmflora gestört ist – zum Beispiel durch minderwertige Futterinhaltsstoffe, Getreide, Zucker oder künstliche Zusatzstoffe – kann der Körper bestimmte Stoffwechselprodukte nicht vollständig verarbeiten. Diese Abbauprodukte suchen sich andere Auswege und können sich als Sekrete in Hautfalten, an den Pfoten oder eben in den Ohren ablagern. Das Ergebnis: Ohrenentzündungen, Hautprobleme und Pfotenlecken – häufig alles Symptome desselben Problems.

Die logische Konsequenz: Eine artgerechte, natürliche Ernährung, die den Darm entlastet und die Darmflora stärkt, ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Ohrenentzündungen.

Wie gefriergetrocknetes Barf die Ohrengesundheit unterstützt

Hier kommt Nordic Barf ins Spiel. Gefriergetrocknetes Barf bietet die Vorteile der Rohfütterung in einer praktischen, haltbaren und hygienischen Form. Im Vergleich zu herkömmlichem Trockenfutter enthält es:

  • Keine künstlichen Zusatzstoffe, Farbstoffe oder Konservierungsmittel
  • Kein Getreide, das Entzündungsreaktionen fördern kann
  • Hochwertige Proteine in naturbelassener Form
  • Natürliche Enzyme und Nährstoffe, die durch die schonende Gefriertrocknung erhalten bleiben
  • Fleisch, Innereien und Fisch in artgerechter Zusammensetzung

Besonders relevant für die Ohrengesundheit sind dabei einige Produkte aus unserem Sortiment:

Omega-3-reiche Produkte für weniger Entzündungen

Omega-3-Fettsäuren haben eine nachgewiesene entzündungshemmende Wirkung. Produkte wie unser Lachsfilet, die Sprotten, die Nordseekrabben oder die Grönlandgarnelen sind reich an diesen wertvollen Fettsäuren. Eine regelmäßige Ergänzung dieser Fischprodukte in der Ration kann helfen, Entzündungsreaktionen im Körper zu reduzieren – und damit auch das Risiko von Ohrenentzündungen zu senken.

Innereien für ein starkes Immunsystem

Innereien sind wahre Nährstoffbomben. Unser Rinderherz, die Rinderleber, die Rindernieren oder die Rindermilz liefern wichtige Vitamine wie B12, A und D sowie Mineralstoffe wie Zink und Eisen – alles essenziell für ein funktionierendes Immunsystem. Zink spielt dabei eine besondere Rolle: Es ist an zahlreichen Immunprozessen beteiligt und unterstützt die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten.

Mageres Muskelfleisch als Basis

Eine ausgewogene Barf-Ration beginnt mit hochwertigem Muskelfleisch. Unser Sortiment bietet eine große Auswahl: von Rindfleisch und Hühnerfleisch über Pferdefleisch und Lammfleisch bis hin zu eher seltenen Proteinen wie Kaninchenfleisch, Straußenfleisch, Ziegenfleisch oder Wildfleisch (Hirsch/Reh). Gerade bei Hunden mit bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten empfiehlt sich die Rotation auf seltene Proteinquellen, die das Immunsystem weniger belasten.

Praktische Tipps zur Vorbeugung von Ohrenentzündungen

Neben der richtigen Ernährung gibt es weitere Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um dein Hund vor Ohrenentzündungen zu schützen:

Regelmäßige Ohrenkontrolle

Mache es dir zur Gewohnheit, die Ohren deines Hundes mindestens einmal pro Woche zu kontrollieren. Achte auf Geruch, Verfärbungen und ob dein Hund beim Anfassen des Ohres reagiert. Je früher eine Ohrenentzündung erkannt wird, desto einfacher ist die Behandlung.

Richtige Ohrenpflege

Reinige die Ohren bei Bedarf – aber nicht übermäßig. Verwende spezielle Ohrreinigungsmittel für Hunde und weiche Tücher oder Wattepads. Führe niemals Gegenstände tief in den Gehörgang ein. Bei Hunden mit viel Ohrenbehaarung kann ein regelmäßiges Auszupfen oder Scheren der Haare im Gehörgang hilfreich sein – bitte lass dir dies beim ersten Mal von einem Profi zeigen.

Ohren nach dem Baden oder Schwimmen trocknen

Wenn dein Hund regelmäßig schwimmt oder badet, trockne danach die Ohren vorsichtig mit einem weichen Tuch. Feuchtigkeit im Gehörgang ist einer der häufigsten Auslöser.

Tierarztbesuche nicht hinauszögern

Wenn du Symptome bemerkst, warte nicht zu lange. Eine frühzeitig behandelte Ohrenentzündung heilt in der Regel schnell und vollständig ab. Chronische, wiederkehrende Ohrenentzündungen hingegen können schwer zu behandeln sein und zu dauerhaften Schäden am Gehör führen.

Ernährungsumstellung bei wiederkehrenden Problemen

Leidet dein Hund immer wieder an Ohrenentzündungen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Ernährung. Häufig steckt eine Futterunverträglichkeit dahinter, die sich durch einen gezielten Futterwechsel lösen lässt. Gefriergetrocknetes Barf mit einer einzigen Proteinquelle (sogenannte Monoproteinkost) ist für Eliminationsdiäten hervorragend geeignet, da die Inhaltsstoffe klar und transparent sind.

Fazit: Gesunde Ohren beginnen im Darm

Eine Ohrenentzündung beim Hund ist kein reines Ohrenproblem – sie ist oft ein Symptom eines tieferliegenden Ungleichgewichts. Wer die Gesundheit seines Hundes ganzheitlich betrachtet und auf eine artgerechte, natürliche Ernährung setzt, legt den Grundstein für ein starkes Immunsystem, eine gesunde Darmflora und damit auch für gesunde Ohren.

Gefriergetrocknetes Barf von Nordic Barf bietet dabei die ideale Grundlage: naturbelassen, nährstoffreich, ohne unnötige Zusatzstoffe und in einer Vielfalt an Proteinen, die für jeden Hund – ob Allergiker oder Feinschmecker – das passende Futter bietet.

Beobachte dein deinen Hund aufmerksam, kontrolliere regelmäßig seine Ohren und vertraue auf die Kraft der richtigen Ernährung. Dein Hund wird es dir danken – mit Gesundheit, Vitalität und einem kräftigen Wedeln mit dem Schwanz.

Im Artikel erwähnte Produkte

Die passenden Trockenbarf-Sorten zu diesem Beitrag.

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