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Innereien im BARF: Warum Leber, Niere & Co. in den Hundenapf gehören

10. Mai 20267 Min. Lesezeit5.1k Aufrufe
Innereien im BARF: Warum Leber, Niere & Co. in den Hundenapf gehören

Wer seinen Hund nach dem BARF-Prinzip ernährt, möchte das Beste für seinen Vierbeiner. Doch gerade beim Thema Innereien herrscht oft Unsicherheit: Sind sie wirklich gesund? Können sie schaden? Und wie viel davon gehört eigentlich in den Napf? Bei Nordic Barf begegnen uns diese Fragen täglich – und wir freuen uns, endlich Licht ins Dunkel zu bringen.

Was sind Innereien – und warum sind sie so wertvoll?

Innereien sind die inneren Organe eines Tieres: Leber, Niere, Milz, Herz, Lunge und weitere. Im natürlichen Beuteschema eines Wolfes oder einer Wildkatze werden diese Organe bevorzugt zuerst gefressen – sie gelten im Tierreich als besondere Delikatesse. Das ist kein Zufall: Innereien stecken voller lebenswichtiger Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die Muskelfleisch allein nicht in ausreichendem Maße liefern kann.

Für eine artgerechte, ganzheitliche Ernährung nach dem BARF-Konzept sind Innereien daher unverzichtbar. Sie liefern genau das, was ein Hund braucht, um langfristig gesund und vital zu bleiben. Und das Beste: In gefriergetrockneter Form, wie wir sie bei Nordic Barf anbieten, bleiben all diese wertvollen Inhaltsstoffe vollständig erhalten – bei maximaler Lagerstabilität und einfacher Handhabung.

Die wichtigsten Innereien im Überblick

Leber – die Vitaminbombe schlechthin

Die Leber ist die Königin unter den Innereien. Kein anderes Organ liefert eine vergleichbar hohe Konzentration an essenziellen Nährstoffen. Besonders hervorzuheben sind:

  • Vitamin A (Retinol) – wichtig für Sehkraft, Immunsystem und Hautgesundheit
  • Vitamin K – für die Blutgerinnung unerlässlich
  • B-Vitamine (B2, B3, B5, B12) – unterstützen Nervensystem und Energiestoffwechsel
  • Biotin und Folsäure – für Fell- und Hautgesundheit sowie Zellteilung
  • Kupfer, Mangan und Phosphor – wichtige Spurenelemente für Knochen und Enzymfunktionen

Nordic Barf bietet dir gefriergetrocknete Rinderleber, Kaninchenleber, Ziegenleber und Pferdeleber an – so kannst du je nach Verträglichkeit und Vorliebe deines Hundes variieren.

Milz – proteinreich und eisenhaltig

Die Milz ist stark durchblutet und daher besonders reich an Eisen – ideal für Hunde mit Anämie-Neigung oder erhöhtem Eisenbedarf. Darüber hinaus liefert sie:

  • Hochwertiges Protein in beeindruckender Menge
  • Phosphor – gut für Knochen und Zähne
  • Kalium – reguliert den Flüssigkeitshaushalt und unterstützt die Herzfunktion

Unsere gefriergetrocknete Rindermilz ist ein hervorragender Bestandteil jedes ausgewogenen Barf-Plans.

Niere – Mineralstofflieferant mit Tiefgang

Die Niere punktet mit einem hohen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen:

  • Magnesium – für Muskel- und Nervenfunktion
  • Natrium – reguliert den Wasserhaushalt
  • Selen – ein starkes Antioxidans
  • Biotin und Kupfer – für Fellglanz und Enzymaktivität
  • Verschiedene B-Vitamine sowie Folsäure

Gefriergetrocknete Rindernieren sind bei Nordic Barf erhältlich und lassen sich unkompliziert in die wöchentliche Fütterungsroutine integrieren.

Herz – Muskelfleisch trifft Innerei

Das Herz ist ein Sonderfall: Anatomisch ist es ein Muskel, nutritiv aber eher den Innereien zuzuordnen. Es enthält:

  • Eisen und Natrium
  • Jod und Selen
  • Vitamin D und E – wichtig für Immunsystem und Zellschutz

Bei Nordic Barf findest du Rinderherz, Pferdeherz und Hühnerherzen als gefriergetrocknete Varianten – ideal für eine abwechslungsreiche Fütterung.

Lunge – mager und vielseitig einsetzbar

Die Lunge ist zwar das nährstoffärmste Organ, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Sie ist extrem mager. Damit eignet sie sich hervorragend für:

  • Übergewichtige Hunde, die mehr Volumen ohne viele Kalorien benötigen
  • Hunde mit sehr gutem Appetit, die mehr im Napf brauchen
  • Als kalorienarmes Leckerli zwischendurch

Unsere gefriergetrocknete Rinderlunge und Pferdelunge sind bei Hunden äußerst beliebt – als Mahlzeit oder als knuspriger Snack.

Der Mythos: Sind Innereien schädliche Entgiftungsorgane?

Immer wieder hört man die Behauptung, Innereien seien gefährlich, weil sie als Entgiftungsorgane Schadstoffe speichern. Dieses Missverständnis hält sich hartnäckig – ist aber schlicht falsch.

Ja, bestimmte Organe wie Leber und Niere übernehmen im lebenden Organismus Reinigungs- und Filterfunktionen. Doch das bedeutet nicht, dass die Schadstoffe in den Organen verbleiben. Sie werden über die Organe ausgeschieden und sind danach nicht mehr im Gewebe vorhanden. Was bleibt, sind die wertvollen Nährstoffe, die das Organ selbst aufgebaut hat.

Fazit: Innereien von gesunden, artgerecht gehaltenen Tieren aus hochwertiger Quelle – wie sie Nordic Barf verwendet – sind vollkommen unbedenklich und gesundheitsfördernd.

Wie viel Innereien gehören in den Napf?

Die goldene Regel beim BARF orientiert sich am natürlichen Beuteschema: Im gesamten Beutetier machen Innereien etwa 10–15 % der Körpermasse aus. Dieser Anteil sollte sich auch im Wochenplan deines Hundes widerspiegeln.

Eine sinnvolle Aufteilung dieser 10–15 % sieht so aus:

  • 30–40 % des Innereienanteils: Leber (wegen ihrer einzigartigen Nährstoffdichte)
  • je ca. 15 % des Innereienanteils: Niere, Milz, Lunge, Herz

Wichtig: Die Innereien sollten nicht alle auf einmal verfüttert werden, sondern gleichmäßig über die Woche verteilt. Eine zu große Menge auf einmal kann bei empfindlichen Hunden zu Durchfall führen. Starte langsam, besonders wenn dein Hund Innereien noch nicht gewohnt ist, und steigere die Menge behutsam.

Ein großer Vorteil unserer gefriergetrockneten Produkte: Du kannst die Menge sehr präzise dosieren und hast immer die passende Portion zur Hand – ohne Auftauen, ohne Geruch, ohne Aufwand.

Mein Hund mag keine Innereien – was tun?

Nicht jeder Hund liebt Innereien auf Anhieb. Vor allem Vierbeiner, die bisher nur Trockenfutter oder Nassnahrung gewohnt waren, reagieren manchmal ablehnend auf die ungewohnte Textur oder den intensiven Geruch. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Mit ein paar einfachen Tricks kannst du Innereien aber trotzdem in den Speiseplan integrieren:

  • Gefriergetrocknet statt roh: Gefriergetrocknete Innereien wie unsere Produkte von Nordic Barf haben einen deutlich milderen Geruch und eine angenehm knusprige Textur – viele Hunde, die rohe Innereien ablehnen, akzeptieren die getrocknete Variante problemlos.
  • Unter das Hauptfutter mischen: Reibe oder zerbröckle die gefriergetrockneten Innereien und mische sie unter das gewohnte Futter. So gewöhnt sich der Hund schrittweise an den Geschmack.
  • Tierart wechseln: Mag dein Hund keine Rinderleber? Vielleicht liegt er bei Kaninchenleber oder Ziegenleber richtig. Verschiedene Tierarten schmecken unterschiedlich – Ausprobieren lohnt sich!
  • Als Leckerli starten: Nutze kleine Stücke gefriergetrockneter Lunge oder Leber als Belohnungssnack beim Training. So verbindet dein Hund Innereien mit etwas Positivem.

Innereien ersetzen – geht das?

In seltenen Fällen – etwa bei Futtermittelunverträglichkeiten oder hartnäckiger Ablehnung – möchtest du Innereien vielleicht vollständig ersetzen. Das ist grundsätzlich möglich, erfordert aber etwas mehr Aufwand bei der Planung. Ohne Innereien fehlen deinem Hund vor allem:

  • Vitamin A → Ersatz durch Lebertran oder Dorschöl
  • Vitamin D → Ersatz durch Salzwasserfische wie unsere Sprotten oder Lachsfilets, sowie Eigelb
  • B-Vitamine (B2, B3, B12) → Ersatz durch Bierhefe oder Eigelb
  • Kupfer → Ersatz durch Meeresfrüchte (z. B. unsere Nordseekrabben oder Grönlandgarnelen), Hagebutten oder Bierhefe
  • Selen → Ersatz durch Paranüsse, Sesam oder Kokosnuss
  • Eisen → Ersatz durch Blutprodukte oder eisenreiche Fische
  • Folsäure und Biotin → Ersatz durch Eigelb, Bierhefe, Brokkoli oder Blattspinat

Bitte achte auf korrekte Dosierungen und ziehe im Zweifel einen Tierarzt oder Tierernährungsberater hinzu, um Mängel sicher zu vermeiden.

Warum gefriergetrocknete Innereien von Nordic Barf die beste Wahl sind

Frische rohe Innereien haben zweifellos ihren Platz – aber gefriergetrocknete Innereien bieten entscheidende Vorteile, besonders für Hundehalter, die Wert auf Komfort, Hygiene und Qualität legen:

  • Nährstofferhalt: Die Gefriertrocknung schont alle Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme – das Ergebnis ist nutritiv nahezu identisch mit dem frischen Produkt.
  • Lange Haltbarkeit: Kein Einfrieren, kein Auftauen – gefriergetrocknete Innereien sind monatelang haltbar und jederzeit griffbereit.
  • Hygienisch und geruchsneutral: Kein Blut, kein intensiver Rohgeruch – ideal für drinnen und unterwegs.
  • Präzise dosierbar: Ob als Mahlzeit oder Leckerli – du hast die Menge immer im Griff.
  • Sortenvielfalt: Bei Nordic Barf findest du Innereien von Rind, Pferd, Kaninchen, Ziege, Huhn und mehr – so kannst du abwechslungsreich und bedarfsgerecht füttern.

Unser Fazit: Innereien gehören einfach dazu

Innereien sind keine Randnotiz im BARF-Plan – sie sind ein zentraler Baustein für eine wirklich vollwertige Ernährung deines Hundes. Leber, Niere, Milz, Herz und Lunge liefern ein breites Spektrum an Nährstoffen, die über Muskelfleisch allein nicht abgedeckt werden können.

Mit den hochwertigen, gefriergetrockneten Innereien von Nordic Barf machst du es dir und deinem Hund leicht: maximale Nährstoffe, minimaler Aufwand, maximale Sicherheit. Entdecke unser Sortiment und baue Innereien ganz einfach in den Speiseplan ein – dein Hund wird es dir danken.

Im Artikel erwähnte Produkte

Die passenden Trockenbarf-Sorten zu diesem Beitrag.

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