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Nordic Barf
Ernährung & FütterungKI-generiert

Welpen barfen mit Trockenbarf: Der komplette Leitfaden für artgerechten Start

10. Mai 20269 Min. Lesezeit5.1k Aufrufe

Ein neuer Welpe zieht ein – und mit ihm kommen tausend Fragen. Wie viel soll er fressen? Wann darf er mit festerer Nahrung beginnen? Und ist BARF wirklich das Richtige für so einen kleinen Hund? Die gute Nachricht: Ja, Welpen können und sollten artgerecht ernährt werden – und mit gefriergetrocknetem BARF von Nordic Barf ist das einfacher als viele denken. In diesem Leitfaden führen wir dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Phasen der Welpenernährung.

Warum Barfen für Welpen sinnvoll ist

Hunde sind von Natur aus Fleischfresser. Ihre Verdauung, ihr Gebiss und ihr Stoffwechsel sind auf die Verwertung von rohem Fleisch, Knochen, Innereien und ergänzenden pflanzlichen Komponenten ausgelegt. Was für ausgewachsene Hunde gilt, gilt grundsätzlich auch für Welpen – mit einigen wichtigen Besonderheiten, die du kennen solltest.

Immer mehr Züchter erkennen die Vorteile der Rohfütterung und beginnen damit, ihre Würfe bereits früh an BARF heranzuführen. Das erleichtert nicht nur den späteren Besitzern den Einstieg, sondern legt auch den Grundstein für ein starkes Immunsystem, gesunde Knochen und eine gute Verdauung. Gefriergetrocknetes BARF bietet dabei eine besonders praktische Möglichkeit: Es ist hygienisch, leicht dosierbar und enthält alle Nährstoffe des Frischfleisches – schonend erhalten durch die Gefriertrocknung.

Die ersten Lebenswochen: Muttermilch hat Vorrang

In den ersten drei bis vier Lebenswochen ist Barfen noch kein Thema für Welpen. In dieser Phase beziehen sie alle lebenswichtigen Nährstoffe ausschließlich aus der Muttermilch. Besonders die erste Milch – die sogenannte Kolostralmilch – ist von unschätzbarem Wert: Sie enthält Antikörper und Abwehrstoffe, die das Immunsystem des Welpen in den ersten Lebenswochen schützen.

Was in dieser Phase jedoch eine entscheidende Rolle spielt, ist die Ernährung der Mutterhündin. Eine trächtige und säugende Hündin hat einen deutlich erhöhten Nährstoffbedarf – insbesondere ab der fünften Schwangerschaftswoche steigt der Eiweißbedarf deutlich an. Wer seine Hündin barf, sollte den Proteinanteil in dieser Phase um bis zu 70 Prozent erhöhen. Besonders empfehlenswert sind hierfür mageres, hochwertiges Fleisch wie unser Rindfleisch oder Hühnerfleisch, aber auch Innereien wie Hühnerherzen oder Rinderleber, die reich an essenziellen Aminosäuren und Mikronährstoffen sind.

Ab Woche 4–5: Die ersten festen Mahlzeiten

Mit etwa vier bis fünf Wochen beginnt die spannende Phase: Welpen entwickeln Interesse am Futter ihrer Mutter, und die Säugebereitschaft der Hündin nimmt natürlich ab. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um erste feste Mahlzeiten einzuführen.

Für den Einstieg gilt: weniger ist mehr. Das erste BARF sollte sehr fein, fast breiartig und mager sein. Gut geeignet sind:

  • Fein gewolftes Rindfleisch – leicht verdaulich und proteinreich
  • Hühnerfleisch – mager, gut verträglich und schmackhaft
  • Kaninchenfleisch – besonders schonend für den empfindlichen Welpen-Darm

Bei gefriergetrocknetem BARF von Nordic Barf hast du den Vorteil, dass die Produkte bereits optimal aufbereitet sind. Einfach mit etwas lauwarmem Wasser einweichen, und schon erhältst du eine weiche, gut verdauliche Mahlzeit, die ideal für kleine Welpen ist. Die Gefriertrocknung erhält dabei alle wertvollen Nährstoffe, Enzyme und natürlichen Aromen – ganz ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Zusätze.

Das Milchgebiss: Zähne wollen genutzt werden

Mit etwa sechs bis sieben Wochen haben Welpen ihr volles Milchgebiss entwickelt. Diese kleinen, spitzen Zähne sind nicht nur zum Anschauen da – sie wollen auch genutzt werden! Leichte, rohe fleischige Knochen und Knorpel sind jetzt eine wertvolle Ergänzung im Speiseplan.

Besonders geeignet für junge Hunde sind:

  • Hühnerhälse – weich, knorpelreich und leicht zu kauen
  • Hühnerherzen – kleine, zarte Häppchen voller Nährstoffe
  • Hühnerfüße – reich an natürlichem Kollagen und Knorpel
  • Rinderknorpel – für etwas ältere Welpen, die schon etwas mehr Biss haben

Das Kauen auf Knochen und Knorpel hat gleich mehrere Vorteile: Es fördert die Zahnentwicklung, trainiert die Kiefermuskulatur, liefert wichtiges Kalzium und sorgt ganz nebenbei für eine natürliche Zahnreinigung. Welpen, die früh an das Kauen gewöhnt werden, entwickeln in der Regel gesündere Zähne und weniger Zahnstein im Erwachsenenalter.

Futtermenge und Mahlzeitenfrequenz bei Welpen

Welpen wachsen rasant – und ihr Energiebedarf ist entsprechend hoch. Anders als bei ausgewachsenen Hunden, die meist zweimal täglich gefüttert werden, benötigen Welpen deutlich häufigere Mahlzeiten.

Als grobe Orientierung gilt:

  • Junge Welpen (5–12 Wochen): 4–5 Mahlzeiten täglich, insgesamt 6–8 % des Körpergewichts an BARF
  • Welpen ab 3 Monaten: 3–4 Mahlzeiten täglich, ca. 5–7 % des Körpergewichts
  • Junghunde ab 6 Monaten: 2–3 Mahlzeiten täglich, ca. 4–5 % des Körpergewichts

Diese Werte sind Richtwerte und sollten immer individuell angepasst werden. Beobachte deinen Welpen genau: Wirkt er satt und zufrieden? Nimmt er gleichmäßig zu, ohne zu übermäßig dick zu werden? Das sind die besten Indikatoren dafür, dass die Futtermenge stimmt.

Achtung bei großen Rassen: Insbesondere bei großwüchsigen Hunderassen sollte das Wachstum bewusst gesteuert werden. Ein zu schnelles Wachstum durch übermäßige Proteinzufuhr kann langfristig zu Gelenkproblemen führen. Hier ist eine ausgewogene, nicht zu üppige Fütterung besonders wichtig.

Kalzium: Der unterschätzte Nährstoff in der Welpenernährung

Kein anderer Nährstoff ist in der Welpenphase so entscheidend wie Kalzium. Es ist der Baustoff für Knochen, Zähne und spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelfunktion und der Blutgerinnung. Welpen benötigen etwa 100 mg Kalzium pro Kilogramm Körpergewicht täglich – deutlich mehr als ausgewachsene Hunde.

Beim BARF wird Kalzium idealerweise über rohe Knochen und Knorpel zugeführt. Für Welpen eignen sich besonders gut:

  • Hühnerhälse – der Klassiker unter den Welpen-Knochen
  • Hühnerherzen – weich und kalziumhaltig
  • Rinderknorpel – für etwas ältere Junghunde
  • Ochsenschwanz Stücke – reich an Knorpel und Bindegewebe

Da Welpen aufgrund ihrer kleinen Milchzähne noch keine großen Knochen knacken können, ist es besonders wichtig, die richtigen, altersgerechten Knochenstücke zu wählen. Gefriergetrocknete Produkte von Nordic Barf haben hier einen praktischen Vorteil: Sie sind bereits in optimale Portionsgrößen aufgeteilt und hygienisch sicher.

Innereien in der Welpenernährung: Kleine Kraftpakete

Innereien sind beim BARF unverzichtbar – auch für Welpen. Sie liefern hochkonzentrierte Mengen an Vitaminen, Mineralien und essenziellen Fettsäuren, die in reinem Muskelfleisch nicht in ausreichender Menge vorhanden sind.

Folgende Innereien eignen sich besonders gut für Welpen:

  • Hühnerleber (über Kaninchenleber oder Ziegenleber erhältlich): Reich an Vitamin A, B12 und Eisen – aber sparsam dosieren, da zu viel Leber zu einer Vitamin-A-Überdosierung führen kann
  • Hühnerherzen: Technisch gesehen Muskel, aber besonders nährstoffreich – ideal für Welpen
  • Hühnermägen: Leicht verdaulich und proteinreich
  • Rindermilz: Reich an Eisen und Zink, wichtig für die Blutbildung
  • Rindernieren: Liefern B-Vitamine und wichtige Mineralstoffe

Als Faustregel gilt: Innereien sollten etwa 10–15 % der Gesamtration ausmachen, wobei Leber nicht mehr als 5 % davon darstellen sollte.

Fisch als wichtige Ergänzung

Neben Fleisch und Innereien spielt auch Fisch eine wichtige Rolle in der ausgewogenen BARF-Ernährung – und das gilt besonders für Welpen in der Wachstumsphase. Fisch liefert hochwertige Omega-3-Fettsäuren, die essentiell für die Gehirnentwicklung, das Immunsystem und gesunde Haut und Fell sind.

Besonders empfehlenswert aus dem Nordic Barf Sortiment:

  • Lachsfilet – reich an DHA und EPA, ideal für die Gehirnentwicklung
  • Sprotten – kleine, nährstoffreiche Fische mit viel Kalzium durch die essbaren Gräten
  • Grönlandgarnelen – natürliche Quelle für Astaxanthin und wichtige Aminosäuren
  • Nordseekrabben – reich an Jod und Zink, gut für den Stoffwechsel

Fisch kann ein bis zweimal pro Woche als Teil der Fleischmahlzeit gegeben werden. Bei gefriergetrocknetem Fisch ist zudem das Risiko parasitärer Infektionen, das bei rohem Frischfisch bestehen kann, deutlich reduziert.

Pflanzliche Ergänzungen: Auch Welpen brauchen Gemüse

Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, Hunde brauchen kein Gemüse. Tatsächlich liefern pflanzliche Zutaten wichtige Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien, die Fleisch alleine nicht bereitstellen kann. Für Welpen gilt das genauso wie für ausgewachsene Hunde.

Geeignete pflanzliche Ergänzungen für Welpen:

  • Karotten (fein gerieben oder gedünstet)
  • Zucchini (weich und leicht verdaulich)
  • Kürbis (gut für die Verdauung)
  • Brokkoli (reich an Antioxidantien, nur in kleinen Mengen)

Der pflanzliche Anteil sollte etwa 20–30 % der Gesamtration ausmachen. Wichtig: Gemüse muss für Hunde püriert oder fein gehackt werden, da sie im Gegensatz zu uns keine Amylase im Speichel produzieren und Zellulose nicht gut aufschließen können.

Schritt für Schritt: So stellst du deinen Welpen auf BARF um

Wenn du einen Welpen übernimmst, der noch kein BARF gewohnt ist, empfiehlt sich eine sanfte Umstellung:

  • Woche 1: Beginne mit 25 % BARF, 75 % bisheriges Futter
  • Woche 2: 50 % BARF, 50 % bisheriges Futter
  • Woche 3: 75 % BARF, 25 % bisheriges Futter
  • Woche 4: 100 % BARF

Bei gesunden Welpen mit robuster Verdauung kann die Umstellung auch schneller erfolgen. Beobachte dabei den Kot deines Welpen: Er sollte fest, nicht zu weich und nicht zu trocken sein. Durchfall oder schleimiger Kot sind Signale, die Umstellung zu verlangsamen.

Gefriergetrocknetes BARF von Nordic Barf ist dabei besonders gut für die Umstellungsphase geeignet, da es besonders verträglich ist und der Magen-Darm-Trakt sich leichter an die neue Nahrung gewöhnt als bei stark fetthaltigen Frischfleischprodukten.

Nordic Barf Trockenbarf: Die smarte Wahl für Welpeneltern

Gefriergetrocknetes BARF bietet gegenüber herkömmlichem Frischbarf einige wichtige Vorteile – besonders wenn es um die Ernährung von Welpen geht:

  • Hygienisch sicher: Die Gefriertrocknung macht Keime und Parasiten unschädlich, ohne Nährstoffe zu zerstören
  • Einfache Handhabung: Kein Auftauen, kein Einfrieren – ideal für unterwegs oder für Erstzüchter
  • Präzise Dosierung: Durch die standardisierte Form lassen sich Mengen einfach abmessen
  • Lange Haltbarkeit: Kein Qualitätsverlust durch Lagerung im Gefrierschrank
  • Volles Nährwertprofil: Alle Enzyme, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten

Für den Einstieg empfehlen wir unser Hühnerfleisch oder Kaninchenfleisch – beide sind mager, gut verträglich und werden von den meisten Welpen sehr gerne gefressen. Einfach mit lauwarmem Wasser zu einem weichen Brei einweichen und servieren.

Fazit: Artgerecht von Anfang an – mit gefriergetrocknetem BARF

Welpen barfen ist kein Hexenwerk – aber es erfordert Wissen, Geduld und die richtigen Produkte. Wer von Anfang an auf artgerechte Rohfütterung setzt, legt den Grundstein für ein langes, gesundes Hundeleben. Starkes Immunsystem, gesunde Knochen, glänzendes Fell und eine robuste Verdauung sind die sichtbaren Belohnungen für eine durchdachte Welpenernährung.

Gefriergetrocknetes BARF von Nordic Barf verbindet das Beste aus beiden Welten: die Natürlichkeit und Nährstoffdichte von frischem BARF mit der Praktikabilität und Hygiene eines aufbereiteten Produkts. Für Welpeneltern, die ihrem Vierbeiner den besten Start ins Leben ermöglichen wollen, ist das die ideale Wahl.

Du hast noch Fragen zur Welpenernährung oder möchtest wissen, welche Nordic Barf Produkte am besten zu deinem Junghund passen? Schreib uns gerne – wir helfen dir dabei, den perfekten BARF-Plan für deinen Welpen zusammenzustellen!

Im Artikel erwähnte Produkte

Die passenden Trockenbarf-Sorten zu diesem Beitrag.

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